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Radiologie und Nuklearmedizin Ludwigshafen

Otto-Stabel-Straße 2-4
67059 Ludwigshafen

PEM

(Positronen-Emissions-Mammographie, Breast-PET)

Die PEM ist eine hochinnovative Form der Brustkrebsdiagnostik. Als Weiterentwicklung der PET ist sie die momentan genaueste und zuverlässigste Methode, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen oder auszuschließen. Wie bei der PET wird der Patientin eine schwach radioaktiv markierte Zuckerlösung intravenös verabreicht. Krebszellen in der weiblichen Brust und eventuell vorhandene Tochtergeschwüre (Metastasen) nehmen den markierten Zucker im Unterschied zu gesunden Zellen verstärkt auf. Da die in den Körper eingebrachte Radioaktivität äußerst schwach ist, stellt sie kein gesundheitliches Risiko dar. Anderseits reicht die frei werdende Energie des markierten Zuckers aber aus, um vom PEM-Sensor registriert zu werden. In einem Computer erfolgt die Verrechnung der Signale und der Arzt kann feststellen, ob ein Tumor vorhanden ist. Dabei ist die Methode so genau, dass bereits Tumoren von der Dicke eines Reiskorns (1,6mm) erkannt werden können. In diesem frühen Stadium können Operationen noch brusterhaltend vorgenommen werden.

Aus diesem Grund ist die PEM allen anderen Brustkrebs-Diagnose-Techniken wie MRT, CT und Mammographie überlegen und kann krankes Gewebe mit fast 100% Sicherheit von gesundem Brustgewebe unterscheiden.

Da die Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin Ludwigshafen für Patienten die beste und genaueste Krebsdiagnostik bereitstellen möchte, sind wir in diesem Gebiet selbst wissenschaftlich tätig und helfen, die PEM als die effektivste Methode der Brustkrebsdiagnostik zu etablieren. Falls Sie Interesse daran haben, sich über die medizinischen Hintergründe sowie die wissenschaftlich belegte Genauigkeit dieser innovativen Methode zu informieren, erhalten sie HIER Zugang zu wissenschaftlicher Primärliteratur.
 

Vorteile der PEM: hohe Genauigkeit bei der Krebsdiagnostik

Untersuchung einer 44 jährigen Patientin mit Brustimplantaten

MRT:  Brust links

Tumorverdacht

MRT:  Brust rechts

Falscher Tumorverdacht

PEM:  Brust links

Brustkrebs

PEM:  Brust rechts

Drüsengewebe, d.h. kein Tumor

Im MRT wird in beiden Brüsten ein Tumor diagnostiziert. Die PEM-Untersuchung zeigt jedoch eindeutig, dass nur in der linken Brust ein Tumor vorliegt. Die rechte Brust ist im Gegensatz zum MRT- Befund gesund. Durch die PEM-Untersuchung bleiben der Patientin unnötige und schmerzhafte Eingriffe an der rechten Brust erspart.

 

  • höchste Genauigkeit bei gleichzeitig bester Auflösung im Vergleich zu anderen Untersuchungsmethoden (Ultraschall, Mammographie, Mamma-MRT)
  • zuverlässiger Ausschluss von Brustkrebs und dadurch Vermeidung von unnötigen Operationen, Probeentnahmen und Brustentfernungen
  • Überprüfung der Wirksamkeit einer Brustkrebstherapie schon nach 14 Tagen möglich (schneller Therapiewechsel bei erfolgloser Therapie möglich)
  • neben dem Erkennen des eigentlichen Tumorherdes auch Erfassung von etwaigen Lymphknotenmetastasen in den Achselhöhlen
  • niedrige Strahlenexposition (etwa so niedrig wie bei der modernen strahlensparenden digitalen Mammographie)
  • keine bekannten Allergien, Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten
  • Erfassung aller verdächtigen Krankheitsherde in einem einzigen Untersuchungsvorgang
  • Unmittelbare, zuverlässige und punktgenaue Biopsieentnahme beim Auffinden von Tumoren möglich
  • keine Beengungsgefühle, da die Untersuchung im Sitzen und nicht in einer Röhre (wie im MRT) stattfindet
  • die Brust wird nur festgehalten, nicht wie bei der Mammographie zusammengedrückt
  • Patientinnen mit der Verdachts-Diagnose Brustkrebs, denn Studien weisen nach, dass die methodische Zuverlässigkeit der PEM (Spezifität und Sensitivität) bei fast 100 Prozent liegt.
  • Patientinnen mit Brustimplantaten, da die Kompression der Brust nicht so stark ist wie bei der klassischen Mammographie.
  • Jüngere Patientinnen, denn die PEM kann, im Gegensatz zur Mammagraphie und zum MRT, Brustkrebs sicher von gesundem, dichtem Brustgewebe unterscheiden.
  • Brustkrebspatientinnen während der Strahlen- und Chemotherapie vor Operationen, denn die Wirksamkeit von Strahlen- und Chemotherapie kann schon nach 14 Tagen nach Beginn der Therapie beurteilt werden.
  • Ehemalige Brustkrebspatientinnen zur Verlaufskontrolle, denn die PEM kann sicher einen Rückfall (Rezidiv) frühestmöglich entdecken. Kleinste Krankheitsherde werden mittels PEM frühzeitig erkannt oder ausgeschlossen. Dadurch erhöht sich die Sicherheit der Patientinnen, sorgenfrei bis zur nächsten Nachsorgeuntersuchung zu leben.
  • Patientinnen, bei denen eine MRT nicht durchgeführt werden kann.

Für die PEM muss die Patientin nüchtern zur Untersuchung kommen. Termine werden deshalb morgens vergeben. Stilles Wasser dürfen Sie vorher aber trinken.

Der Patientin wird eine schwach radioaktiv markierte Zuckerlösung in die Armvene verabreicht. Danach muss die Patientin 90 Minuten liegend abwarten. Hierbei sind Bewegungen unbedingt zu vermeiden, da der radioaktiv markierte Zucker sonst von den Muskeln aufgenommen wird, was die Bildqualität bei der Untersuchung beeinträchtigt.

Nach der Wartezeit wird die PEM-Aufnahme gestartet. Die Brust wird zwischen zwei Platten gelegt, dabei ist der von den Platten ausgehende Druck nur äußerst leicht und nicht so stark wie bei einer normalen Mammographie. Die hochauflösenden Aufnahmen dauern ca. 10 Minuten pro Brust und werden im Sitzen durchgeführt. Auch während dieser Zeit sollte die Patientin möglichst ruhig sitzen bleiben, damit es zu keiner Beeinträchtigung der Bildqualität kommt. Musik oder Hörbuch hören ist in dieser Zeit möglich, lesen oder die Nutzung eines Smartphones allerdings nicht.

Planen Sie bitte für die eigentliche Untersuchung ca. 60 Minuten ein.

Da die PEM ein neues, innovatives und extrem verlässliches Verfahren ist, kämpfen wir mit anderen Nuklearmedizinern für die generelle Übernahme durch die Krankenkassen. Leider ist dies momentan nur bei den privaten Krankenkassen der Fall. Bitte sprechen sie Ihre Krankenkasse im Einzelfall darauf an und fragen Sie nach, ob die Kosten übernommen werden.

Video: MIP-Darstellung einer PEM-Aufnahme mit zwei Tumoren

 

Bild: PEM-Aufnahme mit zwei Tumoren

Fernsehbeitrag zur PEM-Untersuchung
in der Praxis Radiologie und Nuklearmedizin Ludwigshafen