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Radiologie und Nuklearmedizin Ludwigshafen

Otto-Stabel-Straße 2-4
67059 Ludwigshafen

Mammographie

(digitale strahlungsarme Direktradiographie)

Zur Früherkennung von Brustkrebs (eines Mammakarzinoms) haben wir die derzeit strahlungsärmste Technik angeschafft. Die Direktradiographie stellt nicht tastbare Tumoren ab einer Größe von 5 mm dar. Die Entscheidung, ob ein Tumor bösartig oder gutartig ist, kann in der Regel nicht sofort entschieden werden. Falls der Verdacht auf eine Bösartigkeit gegeben ist, wird die Untersuchung durch Ultraschall, Tastbefund, eine Untersuchung durch MRT, PEM, PET oder durch eine Biopsie (Gewebeentnahme) ergänzt.

  • Von allen diesen Untersuchungen ist das PEM besonders aussagekräftig und ermöglicht die zuverlässige Identifikation von bösartigen Tumoren.
  • Alle Untersuchungen können direkt bei uns in der Praxis durchgeführt werden.
     

Eine abklärende (kurative) Mammographie ist erforderlich ...

  • bei einem Knoten oder einer Verhärtung in der Brust
  • bei ungewöhnlichen Schmerzen oder Hautveränderungen
  • bei Ausfluss aus der Brustwarze
  • bei vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle
  • als Kontrolluntersuchungen nach Brustkrebs
  • bei starker familiärer Vorbelastung
     

Die Mammographie sollte in der ersten Hälfte des Zyklus, etwa 1 Woche nach der Regelblutung, durchgeführt werden. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, sodass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist.

Bitte verwenden Sie vorher keine Cremes oder Puder!

Falls in der Vergangenheit schon eine Mammographie durchgeführt wurde, sollten die Voraufnahmen mitgebracht werden. Da es sich bei der Mammographie um eine Röntgenaufnahme handelt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein.

Bei der Mammographie steht die Patientin vor dem Untersuchungsgerät. Die Medizinisch-technische Röntgen-Assistentin bespricht mit Ihnen den Ablauf. Mit einer Plexiglasplatte wird die Brust dann vorsichtig zusammengedrückt. Sie als Patientin können das Ausmaß des Druckes auf die Brust selbst bestimmen. Bevor der Druck zu stark wird, stoppt das Gerät und die Aufnahme wird ausgelöst. Anschließend lässt der Druck automatisch nach.

Die Kompression ist für eine gute Bildqualität wichtig. Die Strahlendosis bei einer komprimierten Brust ist deutlich geringer.

Bei der Mammographie werden zwei Aufnahmen angefertigt: Eine von oben nach unten sowie eine schräg-seitlich. Danach werden die Aufnahmen nachberarbeitet und übertragen. Der Arzt kann bereits nach wenigen Minuten das Ergebnis mit Ihnen besprechen. Falls erforderlich, werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst, wie z. B. ein PEM.

Bei dieser Untersuchung ist keine Kontrastmittelgabe erforderlich.

Bild: Mammographieaufnahme