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Radiologie und Nuklearmedizin Ludwigshafen

Otto-Stabel-Straße 2-4
67059 Ludwigshafen

Knochendichte­messung

(Osteodensitometrie)

Jede vierte Frau über 50 leidet an Osteoporose, sehr oft ohne es zu wissen. Osteoporose (Knochenschwund) ist einer der Risikofaktoren für Knochenbrüche. Insbesondere bei Frauen in den Wechseljahren nimmt aufgrund der Abnahme der Konzentration weiblicher Hormone die Knochendichte vermehrt ab. Damit steigt die Gefahr von  Knochenbrüchen und Wirbelsäulenverkrümmungen. Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, ist noch größer, wenn weitere Risikofaktoren wie erbliche Belastung, Rauchen, Untergewicht oder Langzeitmedikation mit Kortison vorliegen.

  • Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, unkompliziert und ohne Gabe von Kontrastmitteln durchzuführen.
  • Bei Interesse beraten Sie unsere Ärzte gerne unverbindlich zum konkreten Nutzen der Untersuchung für Sie und Ihre individuellen Risiken.
     

Durch frühzeitiges Erkennen kann einer Osteoporose schnell und mit guten Ergebnissen entgegengewirkt werden. Die Knochendichtemessung dient der Bestimmung der Knochendichte mittels Messung des Mineralsalzgehalts an Lendenwirbelkörpern bzw. am Oberschenkelhals. Alle Frauen ab dem 50. Lebensjahr sollten regelmäßig eine Knochendichtemessung durchführen lassen. Bei Vorliegen von Risikofaktoren sollten Frauen und auch Männer diese Untersuchung bereits früher durchführen lassen.

Die Osteoporose-Früherkennung wird nur dann von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, wenn ein Knochenbruch ohne äußere Einwirkung oder ein anderer medizinischer Grund vorliegt (z. B. Cortisontherapie oder Krebserkrankung). Aus medizinischer Sicht ist diese Präventionsmaßnahme jedoch auch in vielen weiteren Fällen sinnvoll. Die Untersuchung wird dann nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet und Ihnen in Rechnung gestellt. Viele private Kassen übernehmen die Kosten für diese Vorsorgeuntersuchung. Im Einzelfall sollten Sie mit Ihrer Krankenversicherung Kontakt aufnehmen.

Für diese Untersuchung ist keine spezielle Vorbereitung nötig.

Zur Bestimmung der Knochendichte verwenden wir den Gold-Standard QCT. Dies ist eine normale CT-Untersuchung ohne Kontrastmittel. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und die Ergebnisse liegen schnell vor.

Eine spezielle Software errechnet den mittleren Mineralsalzgehalt und vergleicht ihn mit dem statistischen Mittelwert der gleichaltrigen Bevölkerung. Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, ob und wie stark die Knochendichte vermindert ist und ob eine Therapie begonnen werden muss.

Bei dieser Untersuchung ist keine Kontrastmittelgabe erforderlich.

Bild: Knochendichtemessung der Wirbelsäule

Bild: Vergleich der Messwerte mit Referenzdaten